Denk mal

Buchstaben und was sie in unserem Leben bedeuten …

Mitte August ging in Hessen die Schule wieder los und es wurden wieder jede Menge Kinder eingeschult. Und am Anfang wollen sie vor allem lesen und schreiben lernen. Die Magie der Buchstaben ist riesig, denn sie sind der Schlüssel für beides: lesen und schreiben. Und dadurch auch der Schlüssel zur schriftlichen Kommunikation. Buchstaben bzw. ein Alphabet gibt es schon seit ca. 2000 v. Chr. Ich habe eine schöne Animation gefunden, die zeigt, wie aus den Phönizischen Zeichen das lateinische Alphabet entsteht.

Die Magie der Buchstaben

Erst lernt man reden und lernt die Wörter auszusprechen und dann kommen irgendwann endlich die Buchstaben dazu und man lernt sich auch schriftlich auszudrücken. Man lernt lesen und die Welt der Bücher steht einem offen, man muss nicht darauf hoffen, dass jemand Zeit zum Vorlesen hat, man kann selber lesen. Denn man kennt alle Buchstaben und lernt daraus die Wörter zu bilden. Erst langsam und laut und es dauert, bis man das Wort erkennt und irgendwann bilden sich die Wörter schon im Kopf und selbst Buchstabendreher machen uns nix mehr aus. Wir können Bücher lesen und Zeitungen und natürlich das ganze Internet. Wir lernen andere Sprachen und teilweise neue Buchstaben und Alphabete kennen. Wir können uns selber weiterbilden neben Schule, Studium oder Ausbildung, weil wir lesen können. In Japan gibt es ein Sprichwort: Der Weg der Weisheit beginnt mit dem Alphabet.

Aber was ist mit denen, die es nicht lernen, die Analphabeten sind? Immerhin gibt es in Deutschland mehr als 7 Millionen Menschen, die nicht lesen und/oder schreiben können. In der ZDF Mediathek gibt es einen Beitrag von 2016 darüber „Die Lüge meines Lebens. Wie Analphabeten sich durchschlagen.“ Darin wird gezeigt, wie man es schafft ohne lesen und schreiben zu können ein (fast) normales Leben zu führen. Und wie Analphabeten mit ihrer Scham leben und verstecken, dass sie nicht lesen und schreiben können. Immerhin geht heute fast gar nix mehr ohne schriftliche Kommunikation, es wird nur noch getippt und geschrieben und kaum noch telefoniert. Ohne Buchstaben kommt man da leider nicht sehr weit bzw. es ist um einiges komplizierter.

Was man mit Buchstaben noch so alles machen kann, war Thema beim 17. Stift + Papier Treffen. Dort haben wir aus abfotografierten Buchstaben eigene Alphabete entwickelt. Und eine Playliste zum Thema Buchstaben habe ich auch für euch.

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie ihr die Buchstaben kennen gelernt habt? Wie darauf Wörter und Sätze wurden und ihr endlich alleine lesen konntet?

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