Journaling 101 – Was ist das überhaupt?

Hast du schon mal von Journaling gehört? Also nicht vom Bullet Journal sondern von einer Art Tagebuch schreiben. Ein Bullet Journal habe ich jetzt schon seit einigen Jahren und es hilft mir, mit der dazugehörigen Methode auch sehr mich zu organisieren. Wenn ihr mehr zu dem Thema wissen wollt, schaut mal auf meiner Bullet Journal Seite vorbei.

Journaling – was ist das überhaupt?

Mit Journaling ist eine Art Tagebuch schreiben gemeint. Aber eben nicht das Tagebuch schreiben, wie ich das früher in der Schulzeit auch immer mal wieder gemacht habe, sondern als Unterstützung der persönlichen Entwicklung. Ich muss aber dazu sagen, dass ich es bisher nicht wirklich geschafft habe, es in meinen Alltag zu integrieren und leider noch keine Erfahrungswerte habe. Eine Zeit lang habe ich, nachdem ich den Film Bridget Jones geguckt und das Buch dazu gelesen hatte ein Tagebuch in ihrem Stil geführt. Aber eben mehr für die Erinnerung und weniger um mich auf meine Stärken zu konzentrieren.

Ich habe letzte Woche den Podcast Lebensplanung mit Erfolg von Vera Strauch gehört, und sie hat dort wieder das Journaling gesprochen. Als Anfang hat sie die Frage „Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?“ empfohlen. Einfach drauf los schreiben, was einem dazu einfällt. Im Buch „Der Weg des Künstlers“ (Link zur Webseite) von Julia Cameron werden sie als Morning Pages beschrieben und Ryder Carroll nutzt es als „Long-Term Journaling“ in seinem Bullet Journal.

Eines haben alle gemeinsam: Es geht darum eine bestimmte Zeit (mind. 15-30 min oder 3 Din A4 Seiten) einige Seiten in einem Notizbuch mit der Hand voll zu schreiben. Nur für einen Selbst, nur zum Kopf und Gedanken sortieren und für niemanden sonst. Auch man selbst muss es sich nicht noch mal durch lesen, es hat eigentlich keinen Zweck außer den Kopf frei zu bekommen und die positiven Gedanken auf zu schreiben.  

Habt ihr das schon mal ausprobiert? Habt ihr eine Morgen-Routine, in der dass Schreiben mit Hand integriert ist? Wenn ihr noch mehr zu dem Thema lesen wollt, schaut mal bei Laura Seiler, Pinkfish oder Journalhacks vorbei. In der NYTimes oder bei Jo and Judy findet ihr auch noch mehr dazu. Es sind aber nicht nur Frauen Fans dieser Methode, auch Männer wie bei Karrierebibel oder diesem Artikel bei Medium nutzen sie.

Journaling – was brauche ich dafür?

Nicht viel! Einen ruhigen Platz, ein Notizbuch und einen Stift. Das Notizbuch sollte idealerweise Din A4 sein und der Stift sollte gut in der Hand liegen und es sollte Spaß machen, mit ihm zu schreiben. Ob das jetzt ein Füller oder ein Kugelschreiber oder ein Bleistift ist, ist tatsächlich egal.

Und jetzt?
Jetzt nehme ich mir morgen früh ein großes Notizbuch und einen Füller zur Hand und versuche es mit den drei Seiten und der Frage „Was würdest du tun, wenn du genug Geld hättest?“ und werde schreiben, was mit gerade in den Sinn kommt. Ob Sätze oder Stichworte ist dabei übrigens egal. Es geht nur ums Schreiben. Probiere aus, was für dich am besten funktioniert.

Und wenn ich es 20x gemacht habe, dann werde ich gucken, was es mit mir macht und ob ich es weiter mache. Warum 20x? Weil ich dieses Jahr (2020) 20 Dinge 20 mal machen möchte, meine Variante von 20 Dinge die ich 2020 tun möchte. Darüber schreibe ich aber wann anders noch mal ausführlicher. 

Schreibst du Morning Pages? Oder hast du Journaling in deinen Alltag integriert und kannst mir Tipps geben?

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2 Kommentare

  1. Ich werde auf jeden Fall davon berichten. Auch was für mich klappt und was nicht usw.
    LG Barbara

  2. Klingt spannend.

    Ich bekomme solche Sachen leider auch nicht in meiner Routine unter, obwohl es so wichtig ist. Es würde mich freuen, deine Ergebnisse zu lesen. ♡

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